Trotz guter Vorbereitung und sehr guten Prüfungsbedingungen waren die Ergebnisse der Solms 2017 recht bescheiden. Von den ursprünglich sechs gemeldeten Hunden traten nur vier Gespanne zur Prüfung an. Ein Hund konnte wegen einer lebensgefährlichen Erkrankung nicht antreten und ein weiterer wurde kurzfristig zurückgezogen.

So ging es dann, nach der Überprüfung auf körperliche Mängel am Prüfungslokal, ins Revier Reinheim im Bliestal. Alle Hunde kamen mehrfach an Wild und die Richter konnten sich dadurch ein sehr gutes Bild in Bezug auf Anlage, Abrichtungsgrad und Jagderfahrung schaffen. Bei einem Hund reichte die Vorstehleistung trotz großer Bemühungen der Richtergruppe nicht aus, um die Prüfung zu bestehen. Anschließend zur Feldarbeit kamen die Schleppen. Von den restlichen drei  Hunden blieben dann nur noch zwei zur Wasserarbeit übrig, da ein Hund unglücklich auf der Kaninchenschleppe ausschied.

Zur Wasserarbeit nach Frankreich fuhren noch zwei Hunde von denen dann einer, den geforderten Leistungen an diesem Tag nicht genügte. Somit bestand nur ein Hund diese Solms was zwar traurig, aber manchmal nicht zu ändern ist.

An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass die Richter nur das bewerten können, was Hund und Führer an diesem einen Prüfungstag, in dieser Momentaufnahme zeigen. Den so oft erwähnten Ermessungsspielraum hat die Richtergruppe in vielen Situationen, aber es gibt Momente bei denen die Prüfungsordnung keinerlei Spielraum zulässt.

Kurzhaar voran

Frank Dohn 

Solms des Klub Deutsch-Kurzhaar Saar e.V.
am 17. September 2017

Solms